Jahreskonzert des Musikvereins „Germania“ Steinau begeisterte Publikum in der Katharinenkirche
Mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm der symphonischen Blasmusik begeisterte der Musikverein „Germania“ Steinau e. V. am Samstagabend des 30. Mai 2026 die Besucher seines Jahreskonzerts in der Katharinenkirche Steinau. Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt und erlebten einen musikalischen Abend voller klanglicher Vielfalt und eindrucksvoller Bilder. Unter dem Motto einer musikalischen Reise wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer an ferne Orte und in unterschiedliche Epochen entführt.
Den Konzertabend eröffneten die „Germania Juniors“ gemeinsam mit dem „Ensemble“ des Vereins unter der Leitung von Diana Schmitz mit der bekannten Rockhymne „Seven Nation Army“ der Band The White Stripes. Hierauf folgte das Stück „Ode to Europe“, das Beethovens „Ode an die Freude“ mit Charpentiers „Te Deum“ verbindet und für die kulturelle Vielfalt Europas sowie für Frieden, Gemeinschaft und Verständigung steht. Mit „Irish Dream“ erzeugten die Musiker eine stimmungsvolle und träumerische Atmosphäre und luden das Publikum dazu ein, in die Landschaften und Geschichten Irlands einzutauchen. Zum Abschluss spielten die Nachwuchsmusiker das Lied „Czardas“, das ein temperamentvolles Wechselspiel aus Melancholie und mitreißender Virtuosität bot.
Den restlichen Konzertabend gestaltete die Stadtkapelle der „Germania“ unter der Leitung von Lars Schönebeck. Die Konzertbesucher begaben sich nun auf die Spuren von Christoph Kolumbus und segelten musikalisch über den Atlantik bis nach Amerika. Mit „Oregon“ wurden die weiten Landschaften des amerikanischen Nordwestens mit Wäldern, Bergen und Flüssen und zugleich die Abenteuerlust und Entschlossenheit der Siedler des 19. Jahrhunderts musikalisch inszeniert. Anschließend führte die Reise in die mystische Welt der schottischen Highlands mit ihren weiten Landschaften, traditionsreichen Melodien und sagenumwobenen Geschichten.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die musikalische Besteigung des höchsten Berges der Welt. Mit eindrucksvollen Klangbildern wurden die Herausforderungen, die Faszination und die Erhabenheit des Himalayas und des Mount Everest hörbar gemacht. Nach dieser außergewöhnlichen Expedition kehrte das Publikum musikalisch nach Europa zurück, wo die drei Werke „Stockholm Waterfestival“, „Auf uns“ und „What a wonderful World“ über Gemeinschaft, Zusammenhalt und die Freude des Zusammenlebens den Schlusspunkt der Reise setzte.
Die besondere Atmosphäre der Katharinenkirche verlieh den Kompositionen zusätzliche Ausdruckskraft. Die Orchester überzeugten mit einem ausgewogenen Klang, präzisem Zusammenspiel und großer musikalischer Ausdrucksstärke. Die intensive Probenarbeit der vergangenen Monate war in jeder Passage spürbar und wurde vom Publikum mit großem Applaus honoriert.
Am Ende des Konzerts dankte der Vorstand des Musikvereins der evangelischen Kirche für die Nutzung der Kirche, allen Musikerinnen und Musikern, sowie Dirigenten für die intensive Probenarbeit in den letzten Monaten, den Moderatoren für die wichtigen Informationen, um die dargestellten Geschichten und Stimmungen noch intensiver erleben zu können, sowie den Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz rund um das Konzert. Auch den Besucherinnen und Besuchern galt ein herzlicher Dank für ihre Unterstützung und die große Resonanz.
Mit langanhaltendem Beifall und stehenden Ovationen würdigte das Publikum die Leistungen der Orchester. Mehrere Zugaben rundeten den gelungenen Konzertabend ab, der eindrucksvoll zeigte, wie facettenreich und emotional symphonische Blasmusik sein kann.





